Deutsches Studentenwerk

Wer hilft, wenn gar nichts mehr geht?

Insgesamt gibt es in Deutschland wenig finanzielle Unterstützung für internationale Studierende. Dennoch, wer während des Studiums in eine Notlage gerät, hat mehrere Ansprechpartner, an die er sich wenden kann.

Erste Anlaufstelle sollte die Sozialberatung des Studentenwerks oder das Akademische Auslandsamt der Universität sein. Die Beraterinnen und Berater wissen, wer an der jeweiligen Hochschule internationale Studierende in Notlagen unterstützt. Außerdem informiert die Sozialberatung zu finanziellen Hilfen der Städte, die Sie eventuell beantragen können.

So kann beispielsweise bei den Katholischen bzw. Evangelischen Studierendengemeinden an den Hochschule eine einmalige finanzielle Unterstützung beantragt werden. An manchen Hochschulen gibt es auch private Vereine zur Unterstützung internationaler Studierender.

Zahlreiche Studentenwerke verfügen zudem über Notfallfonds für internationale Studierende, oder können mit Überbrückungsdarlehen helfen. Den Notfallfond können Sie in Härtefallsituationen beanspruchen: etwa wenn Sie während Ihrer Examensphase oder durch längere Krankheit Ihren Lebensunterhalt vorübergehend nicht finanzieren können. Einen Rechtsanspruch auf Geld aus dem Notfallfond haben Sie allerdings nicht.
Bei den Darlehenskassen der Studentenwerke können internationale Studierende zinsgünstig Geld leihen.

In einzelnen Fällen ist es möglich, bei Ihrer Gemeinde einen finanziellen Zuschuss zur Miete oder spezielle Beihilfen für Einkommensschwache (z.B. Brennstoffbeihilfen oder ermäßigte Rundfunk- und Telefongebühren) zu beantragen. Die Sozialberatung Ihres Studentenwerks informiert Sie über diese Förderungsmöglichkeiten.

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